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December 16th, 2011 / von SalesKing Team

Öldruckanzeige oder Motorschaden

In jedem Formel1-Rennwagen findet man eine Öldruckanzeige,
so weiß der Fahrer jederzeit Bescheid, ob irgendwo ein Leck in der Ölleitung ist.

Sollte der Motor nicht die ideale Schmierung haben, während Sie maximale Leistung auf die Rennstrecke bringen, fängt es an zu Qualmen und Sie bleiben liegen.

Das Rennen ist vorbei, kein Siegertreppchen. – Motorschaden –

Damit Sie mit Ihrem Unternehmen beruhigt ans Limit gehen können,
haben wir dem Amaturenbrett / Dashboard ein Facelift verpasst.

Dashboard vor Update

vorher

Dashboard nach Update

nacher

Haupt Verbesserungen:

  • Grafische Auswertung für alle Dokumententypen, nach Zeiträumen und Dokumentenstatus
  • Schnelleinstiege zu allen Dokumententypen
  • Shortcuts zur Kundenverwaltung

Unser Vorgehen im Detail:

October 2nd, 2008 / von Schorsch

Bewegungsfreiheit: PDF-Vorlagen im Acrobat bearbeiten

Wie schon im ersten Artikel der  “KingPDF-Templates” Reihe angekündigt, werde ich mich hier der Anpassung von SalesKing-Vorlagen mittels Platzhaltern widmen. Steigen wir also direkt wieder ein:

Sie haben ein Rechnungs-Design in Ihrem favorisierten Grafikprogramm erstellt und möchten es als Vorlage im SalesKing verwenden. Nach dem Export als PDF und dem Öffnen im Acrobat-Writer(mit Block-Plugin) ist Ihre Vorlage fertig .. nun gut .. fast fertig. Der SalesKing muss schließlich noch wissen, an welche Stellen er Daten (Namen/Rechnungsposten/Logo usw.) in das PDF schreiben soll. Womit wir beim Artikeltitel wären, denn ein wirklich flexibles Vorlagen(Template)-System benötigt für diesen Schritt zwei Hauptkomponenten:

  1. Bewegungsfreiheit beim Platzieren der Platzhalter
  2. Viele und vor allem intelligente Datenfelder

Schauen wir uns den ersten Punkt im Detail an. Dem Zweiten widme ich einen weiteren Artikel der Serie.

Bewegungsfreiheit durch Blöcke

Die Platzhalter-Blöcke in der PDF-Vorlage werden beim Rechnungsdruck, der PDF-Erzeugung, mit echten Daten (Texten/Bildern) gefüllt. Der SalesKing erkennt die Blöcke anhand ihres Namens und liefert die entsprechenden Daten. Das Erstellen der PDF’s übernimmt im SalesKing die in Fachkreisen wohlbekannte, PDFlib mit dem Personalization Server (PPS). Im PPS inbegriffen ist der Acobat Block-Plugin, welcher das Bearbeiten, Erstellen, Kopieren, Ex- und Importieren von Platzhalter-Blöcken ermöglicht. Folgend der Screenshot einer Rechnungsvorlage. Man sieht die Blöcke mit ihrem rot markierten Namen und auf der zweiten Seite(Vorlage für Folgeseiten) einen Block-Dialog, für das markierte Adressfeld.

Screenshoot Acrobat mit aktiviertem Block Plugin

Im SalesKing werden die Blöcke in den PDF-Einstellungen ebenfalls sichtbar, hier eine weitere Rechnungs-Vorlage:

Vorschau einer PDF Rechnungsvorlage in den SalesKing PDF Einstellungen

Blöcke können an beliebige Stellen im Dokument platziert werden. Zusätzlich verfügt ein Block über Eigenschaften die z.B. die spätere Textformatierung vorgeben. Die Darstellungsoptionen sind so divers, dass ich sie hier nur kurz zusammenfasse:

  • Text: Schrift/Farbe/Größe/Fluss/..
  • Farbe: Outline/Füllung/Text
  • Typ des späteren Blockinhalts: Text(einzeilig/mehrzeilig)/Bild/PDF
  • für jeden Blocktyp spezielle Optionen

Das alles ist im Prinzip noch keine Magie, obwohl es mich schon wundert, dass ich es bisher nicht gesehen habe. Uns hat das natürlich noch nicht gereicht, also haben wir den SalesKing-Blöcken etwas eingeheizt.

“Wir haben tiefergelegte Blöcke”

In den aufgezählten Block-Optionen habe ich zwei noch nicht erwähnt:

  • Vom SalesKing definierte Eigenschaften (Custom Fields/Spezial-Felder)
  • Blocknamen mit besonderer Bedeutung

Im Folgenden ein Screenshot der Blockeigenschaften des “notes_after”-Blocks (Grußformel an Ende der Rechnung), mit einem Spezialfeld:

Eingenschaften eines Block mit aktivierten Spezialfeld Einstellungen

Jeder Block kann dieses Spezialfeld “show_on_page” enthalten, denn es beeinflusst – nicht schwer zu raten – auf welcher Seite im Dokument der Block angezeigt werden soll. Dieses Feld, für mehrseitige PDF’s gedacht, kann drei verschieden Werte enthalten:

  • first – Diesen Block nur auf der ersten Seite anzeigen
  • last – Diesen Block nur auf der letzten Seite anzeigen
  • 2   – Nummer der Seite auf welcher der Block angezeigt wird

Wie Sie schon gemerkt haben erlauben wir mehrere Seiten pro Vorlage bzw. Ausgabe-PDF. Ein mehrseitiges PDF benötigt deshalb eine intelligente Seitennummerierung. Das bringt unsere Blocknamen mit besonderer Bedeutung ins Spiel, ein solcher ist der “page_number”-Block:

Seiten-Nummer Block mit Spezielfeld zur Formatierung

Im Seiten-Nummern-Block können Sie die Formatierung der Seitennummern, ebenfalls über ein Spezial-Feld einstellen. In diesem Fall ist die Ausgabe: “Seite 1 von 3″.

Mehrseitige Rechnungen + mehrseitigen Vorlagen = Problem

Nicht für den SalesKing, denn ein neues PDF wird Seite für Seite von der Vorlage erzeugt. Übersteigt die Ausgabe-PDF Länge die in der Vorlage enthaltenen Seiten, wird die letzte Vorlagen-Seite für das verbleibende Dokument benutzt. Schwer vorstellbar? Ein Beispiel:

Sie drucken eine Rechnung, mit vielen Posten, über drei Seiten und benutzen dazu eine zweiseitige PDF-Vorlage.

Für die erste Seite wird die erste Vorlagenseite genutzt, und der Block “notes_after” (Grußformel am Rechnungsende) wird, wie oben abgebildet, nicht angezeigt. Sein Platz wird übrigens von den Rechnungsposten mitbenutzt. Die folgenden zwei Seiten werden aus der zweiten Vorlagenseite erzeugt. Das Aufteilen der Rechnungsposten erfolgt dabei automatisch, natürlich werden Überträge und Zwischensummen eingefügt. Der Grußformel-Block wird auf der zweiten Seite ebenfalls überschrieben.

Hört sich recht simpel an und wird vom (professionellen) User erwartet, doch die wenigsten Rechnungsprogramme unterstützen so etwas. Vielleicht übertreibe ich, da die meisten Rechnungen einseitig sind, doch wer schon mit mehrseitigen Rechnungen gekämpft hat, kennt die diversen Probleme.

Noch nicht genug Freiheit? Lesen Sie im nächsten “KingPDF-Templates”-Artikel:

September 24th, 2008 / von Schorsch

Professionelle Rechnungen mittels PDF Layout flexibel gestalten

Heute ist ein lang ersehnter Traum für mich in Erfüllung gegangen. Ich habe unser neuen flexibleren PDF-Tabellen-Maschine Leben eingehaucht.

Um zu erklären was dieser (Programmierer) Traum bedeutet und was das ganze mit flexiblen Layout zu tun hat, hole ich etwas weiter aus und vielleicht bekommen Sie danach auch Lust es einmal live zu erleben.

Mich begleitet das Rechnungs-Vorlagen Thema nun schon seit Jahren, weshalb ich mich entschlossen habe diesem eine kleine Serie über unsere  “KingPDF-Templates”zu widmen. So kann ich den Teilbereichen mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen und Google freut sich auch.

In diesem ersten Teil gehe ich auf die grafischen Grundlagen ein. Es folgen entsprechend dem Workflow(vom Design bis zum fertigen Dokument): das Bearbeiten der Daten-Platzhalter, die Verwaltung/Verarbeitung im SalesKing, sowie je nach Gusto einige tabellarische Spezialitäten.

Das Rechnungs-Layout

Seitdem ich Rechnungen schreibe ist einer der ersten Schritte, in jeder neuen Rechnungs-Software, die Rechnungs-Vorlage anzupassen. Ob es das Rechnungs-Layout war oder die in der Vorlage enthaltenen Daten (Platzhalter), der Anpassbarkeit waren immer Grenzen gesetzt. In keiner Software konnte ein professioneller Design-Agentur Workflow, von Photoshop/Freehand/InDesign in den Adobe Acrobat bis zum finalen druckechten PDF-Dokument, verlustfrei durchgeführt werden.

Alle meine Versuche ob in Word, Excel, Lexware oder in diversen eigenen und fremden Online-Rechnungs-Lösungen endeten immer dem traurigen Fazit:

“Zu unflexibel”

Wenn nicht von mir, dann kam es von Ole, welcher als Grafik-Designer naturgemäß noch schneller unglücklich war. Doch warum? Die Antwort ist einfach:

“Keiner hat PDF-Vorlagen”

Nun gut, man könnte denken, aus Word lassen sich ja auch PDF’s erstellen. Jaaa natürlich, aber Word ist zum einen keine Grafiksoftware, zum anderen ist es nicht dafür gedacht Platzhalter für spätere Daten zu enthalten. Ich revidiere deshalb meine Aussage leicht: “Kein mir bekannter, hat PDF Vorlagen mit eingebetteten Datenfeld-Platzhaltern”. Den Platzhaltern widme ich den zweiten Artikel dieser Reihe, weshalb ich nur kurz auf die Grafiksoftware eingehen will.

Wir sind der Meinung:

“Ein professionelles Dokument entspringt in einer Grafiksoftware”

Der professionelle, kreative Entwicklungsprozess eines Firmendokuments startet(nach dem Papier) in einer Grafiksoftware. Hier hat der Grafiker, hoffentlich dem Coorporate Design folgend, volle Freiheit. Er muss sich nicht an Konventionen für Schriften, Farben, Anordnung oder (ich nenne es mal schnöde) Schmuckelemente halten und kann vor allem garantieren, dass die Grafikdatei als PDF druck-echt ist.

Normalerweise würde man jetzt versuchen das gelieferte Design in ein Word-, Excel oder HTML-Dokument einzubauen, um eine Vorlage für neue Dokumente zu erhalten. Doch genau dieser Schritt ist fatal. Warum  nimmt man ein weiteres Format um ein PDF(die Vorlage), mit mehr oder minder großem Aufwand und Designverlust, wiederum in ein PDF(die fertige Rechnung) zu wandeln?

Ganz zu schweigen von weiteren Personen, denn des Grafiker Liebe steckt bestimmt nicht in Word oder gar Programmierung. Der SalesKing sagt solchen Mediensprüngen den Kampf an, denn:

“Wir haben PDF Vorlagen”

Die SalesKing PDF-Vorlagen geben dem Designer die Macht über die Datenplatzhalter, ähnlich der Freiheit in sein Grafikprogramm. Er kann diese im gewohnten Adobe Acrobat (Writer) erstellen und beliebig platzieren. Das spart Geld, hält das gewünschtes Design ein und spart jede Menge Ärger zwischen den Zuständigen.

Im SalesKing werden die Datenplatzhalter während der Rechnungserstellung mit Namen, Adressen oder auch Bildern gefüllt und heraus kommt … natürlich ein PDF.

Doch genug der eigenen Glorifizierung, natürlich hat auch der SalesKing seine Limits. Vor allem Konventionen in den Platzhaltern erfordern eine, wenn auch kurze, Einarbeitungszeit. Doch dazu mehr im nachfolgenden Artikel, sowie in der  “KingPDF-Templates” Reihe